Chaturbate

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Chaturbate

In den letzten Jahren konnte man weltweit beobachten, dass soziale Netzwerke neben professionellen Erotikfilmen und deren Darsteller*innen den Einzug in die Welt der Adult-Szene erreicht haben. Zurückzuführen ist dies vor allem darauf, dass die Themen Sexualität und Erotik für den Großteil der Gesellschaft keine Tabuthemen mehr sind. Besonders im Bereich “Streaming”, also in der Echtzeit-Übertragung von Inhalten wie etwa Webcamshows, konnte eine Plattform besonders herausstechen: Die Rede ist vom US-amerikanischen Webcam-Streaming-Netzwerk “Chaturbate”. Abgeleitet hat sich der Name des Netzwerkes von den Begriffen “Chat” und “Masturbate”. Der Name lässt bereits darauf schließen, was genau in diesem Netzwerk angeboten wird. Zuschauer können auf der Streamingplattform Chaturbate in Echtzeit mit Broadcastern, die über ihre Webcam mit den Zuschauern interagieren, in Kontakt treten und diese mit Geldgeschenken unterstützen. Wir haben bereits in einem großen Webcam-Vergleich die Portale Camsoda, Bongacams, Chaturbate, LiveJasmin, Susi.live und Cam4 verglichen. Das Ergebnis findest du hier. Doch wie genau funktioniert Chaturbate? Wer genau steckt hinter den Broadcastern? Und was kostet das Portal für Nutzer*innen? Wir klären dich auf.

Chaturbate Logo

Online-Chats und Webcam-Shows

Die beliebteste Plattform in Deutschland (2020)

Echte Nutzer*innen

Kostenfreie Anmeldung

Unzensierte Inhalte

Chaturbate im Überblick

Chaturbate ist eine der größten Erotik-Webcam-Plattformen. Das Portal wurde im Jahr 2011 gegründet und hat seinen Sitz im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. 

 

Bei Chaturbate hast du die Wahl, die Webcamshow anderer Nutzer*innen anzusehen oder auch deine eigene Webcamshow zu starten. Wenn du dich dazu entscheidest, selbst eine Camshow auf Chaturbate anzubieten, wirst du zum Broadcaster und hast auch die Möglichkeit, Geld mit deiner Show auf Chaturbate zu verdienen. Dazu aber zum späteren Zeitpunkt noch mehr.

 

Als Betrachter kannst du Chaturabte anonym und ohne Anmeldung nutzen. Die Anmeldung und Nutzung von Tokens bei Chaturbate bringt aber einige Vorteile mit sich. Welche das sind und was es mit den Tokens auf sich hat, erfährst du jetzt.

 

Die Anmeldung bei Chaturbate

Anmeldung bei ChaturbateGrundsätzlich ist die Anmeldung bei Chaturbate erst ab 18 Jahren gestattet. Die Registrierung ist für dich mit keinerlei Kosten verbunden. Außerdem werden in diesem Prozess keine persönliche Angaben wie etwa deine Wohnadresse oder deine Zahlungsdaten abgefragt. Es genügt im ersten Schritt deine E-Mail Adresse, dein Geburtsdatum und ein persönliches Passwort.

 

Durch die Anmeldung hast du die Möglichkeit, deine Vorlieben zu speichern und dir passende Webcams auf deiner Startseite anzeigen zu lassen. Außerdem kannst du Broadcastern folgen und dich darüber benachrichtigen lassen, sobald diese wieder online sind.

 

Was kostet Chaturbate? Tips und Tokens

Wir haben ja bereits geklärt, dass die Nutzung und die Anmeldung bei Chaturbate erstmal kostenfrei ist. Jedoch hast du auch die Möglichkeit, bei Chaturbate Tokens (auch Tips genannt) zu kaufen. Mit diesen hast du die Möglichkeit, in den Chat der Broadcaster zu schreiben und die Tokens als Spende einzusetzen, um bestimmte Handlungen von der Person vor der Webcam zu sehen. Die Preise für die Tips variieren je nach der Anzahl der Tips und schwanken leicht, da die Kosten in USD umgerechnet werden:

  • 100 Tokens:  ca. 10€ 
  • 200 Tokens: ca. 19€
  • 500 Tokens: ca. 42€
  • 750 Tokens: ca. 59€
  • 1000 Tokens: ca. 75€

Nicht alle, aber die meisten Broadcaster auf der Camplattform verlangen von ihren Zuschauer*innen die Spende von Tokens für gewünschte Handlungen vor der Kamera. Die Spende von Tokens ist wie auch schon das Verfassen von Nachrichten nur möglich, wenn du einen kostenfreien Account erstellt hast.

So ist Chaturbate aufgebaut

Aufbau von ChaturbateAuf der Startseite von Chaturbate werden dir verschiedene Webcamshows vorgeschlagen, die aktuell live übertragen werden. Darüber hinaus hast du auch die Möglichkeit, Camshows nach Kategorien wie männlich, weiblich, Paare oder auch Transgender anzeigen zu lassen. Außerdem kannst du die Broadcaster nach Tags suchen. Diese Tags decken verschiedene sexuelle Vorlieben ab. 

Die Vor- und Nachteile von Chaturbate

Der große Vorteil ist, dass die Webcamshows von echten Mitgliedern und nicht von professionellen Moderator*innen geleitet werden. Auch die Tatsache, dass das Portal kostenfrei genutzt werden kann, spricht für auf jeden Fall für Chaturbate.

Die Nachteile sind, dass der Großteil der Nutzer aus den USA oder anderen Ländern kommt und die Anzahl der deutschen Nutzer noch sehr gering ist. Besonders im Chat kann dies zu einigen Verständigungsproblemen führen.

Aber: Es ist aber davon auszugehen, dass die Anzahl der Nutzer*innen aus Deutschland in Zukunft deutlich zunehmen wird. Bereits jetzt zählt die Webseite von Chaturbate in den TOP20 der deutschen Webseiten und liegt damit auch vor Größen wie T-Online.de, Spiegel.de oder auch Bild.de.

Geld verdienen mit Chaturbate?

Geld mit Chaturbate verdienenAls Broadcaster behältst du 20% aller Einnahmen, die mit Tokens/Tips in deiner Camshow zustande gekommen sind. Im Anbetracht der hohen Zuschauerzahlen, die einige Broadcaster verzeichnen (teilweise mehrere Zehntausend Zuschauer gleichzeitig), kannst du mit als Webcammodel einen lukrativen Nebenverdienst aufbauen. Vorausgesetzt, du erreichst mit deiner Webcamshow viele Zuschauer. Laut Berichten von erfolgreichen US-amerikanischen Webcammodels verdienen diese pro Show zwischen 4.000 USD und 7.000 USD. 

Was halten wir von Chaturbate?

Fazit zu ChaturbateChaturbate hat mit seinem Angebot genau den Nerv der Zielgruppe getroffen. Dies bestätigen unter anderem die hohen Nutzerzahlen der Plattform. Positiv sticht heraus, dass das Angebot komplett kostenfrei genutzt werden kann. Außerdem ist die Nutzung von Chaturbate anonym und verlangt keine persönliche Daten. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass die meisten Nutzer*innen und Broadcaster von Chaturbate nicht aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, sondern aus Amerika kommen. 

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